Von den gesungenen Psalmen in der Laudes blieb mir ein Vers im Gedächtnis haften, den ich als Leitsatz für mein Leben mitnehmen wollte: Weise mir Herr deinen Weg, ich will ihn gehen in Treue zu dir. Und ich fügte in Gedanken hinzu:.. und nicht aus Zwang gegenüber Menschen und Dingen.
Nach einem kurzen Spaziergang zum See beschloss ich, besondere Tageseindrücke nicht erst abends, sondern unmittelbar über den Tag niederzuschreiben und fing auch gleich damit. Es war viel mehr eine Freude als Mühe für mich, vor der malerischen Kulisse meines Fensters, mein Erlebtes durchs Aufschreiben zu reflektieren und zu vertiefen. Anschließend nutzte ich das Internetangebot, vor dem Mittagessen wenigstens einen Teil meiner bisherigen Einträge, samt ein paar Bildern online stellen zu können.
Für den Nachmittag hatte ich mir bei dem herrlichen Wetter eine Radtour vorgenommen, nämlich von Gstadt, wo mein Fahrrad im Auto deponiert war, nach Prien und zurück. Radtouren um den Chiemsee waren fantastisch, denn dabei hatte ich auch richtig abzuschalten gelernt.
Gegen 13.30 Uhr legte ich am Südsteg mit „Siegfried“, oder war´s eines seiner zahlreichen Geschwister, ab. Nachdem ich an Land mein Rad zusammengebaut hatte, trat ich auf dem Uferweg mein Tour an. Sie sollte sich als die feuchteste und frischeste Radelversuchung entpuppen, die ich dis dahin um den Chiemsee erlebt hatte. Auf dem Hinweg wurde ich wegen des teilweise bis zu
Nach dem Abendessen legte ich mich, doch müde geworden von den Tourstrapazen, ein wenig aufs Ohr, bevor ich meinen obligatorischen Abendrundgang antrat und immer wieder verweilend das Licht- und Schattenspiel von Sonne und Wolken über dem See bewunderte. Danach ließ ich den wundervollen Tag am Notebook Revue passieren, nicht ganz, denn ein kühles Dunkles im Inselgasthof konnte vor dem Bettgehen nicht schaden.
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